Grundschule


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Grundschule

Kontaktdaten der Schule:

Schulleitung:      Renate Maurer-Gerg, Rektorin

Tel:  08248 / 220
Fax: 08248 / 7355
info@grundschule-igling.de
www.grundschule-igling.de

Grundschule Igling: Pausenhof
Grundschule Igling
Grundschule Igling: Pausenhof
Grundschule Igling
Hackschnitzel: Traktor
Hackschnitzel
Hackschnitzel: Traktor
Hackschnitzel
Hackschnitzel: Lagerhalle
Hackschnitzel
Hackschnitzel: Lagerhalle
Hackschnitzel

Nahwärmeversorgung – Hackschnitzelheizung in der Grundschule Igling

In der Grundschule Igling wurde im Zuge der Erweiterung im Jahr 1997 in der neuen Heizzentrale ein Hackschnitzelkessel eingebaut.
Um trotz des notwendigen baulichen und finanziellen Mehraufwandes einen wirtschaftlichen Betrieb zu ermöglichen, wurde die Anlage so ausgelegt, daß mehrere Wärmeverbraucher in der näheren Umgebung der Schule mitangeschlossen werden können.

Hierzu wurde ein Fernwärmenetz installiert, an dem momentan folgende Verbraucher hängen: Das Schulgebäude selbst, wobei im Altbau sowie in der Turnhalle die bestehende Elektronachtspeicherheizung durch eine Warmwasserheizung ersetzt wurde. Der gegenüberliegende Kindergarten wurde bereits angeschlossen. Im Feuerwehrgerätehaus wird die installierte Flüssiggas-/Elektronachtspeicherheizung gegen Ende des Jahres durch eine Warmwasserheizung ersetzt und ebenfalls an das Nahwärmenetz  angeschlossen.

Die Heizzentrale im Neubau der Grundschule besteht aus zwei Kesseln:
Dieser Kessel läuft im Sommer bzw. in der Übergangszeit, wenn wenig Wärme benötigt wird und bei extrem niederen Außentemperaturen im Winter, wenn die Leistung des Hackschnitzelkessels nicht mehr ausreicht.
Der Hackschnitzelkessel ist von der Firma Mawera aus Österreich, die sich mit dieser Technik seit längerem auseinandersetzt. Eingebaut wurde eine Holzfeuerungsanlage mit einer Nennleistung von 350 kW, wodurch sich eine Gesamtheizleistung von ca. 400 kW ergibt. Die Hackschnitzelanlage verbrennt bei Vollast je nach Qualität der Hackschnitzel ca. 80 kg bzw. ca. 0,4 m³ Hackschnitzel. Bei Vollast würde das Speichervolumen von ca. 90 m³ für einen Zeitraum von rund 10 Tagen reichen.

Der Jahreswärmebedarf der Schule, des Kindergartens und des Feuerwehrgerätehauses beträgt, bei geschätzten 1.300 Vollbetriebsstunden, ca. 353 MWh. Dies entspricht ca. 30.300 Liter Heizöl, bzw.  in unserem Fall 68.000 kg bzw. 340 m³ Hackschnitzel.
Aus ökologischer Sicht bedeutet dies, daß durch die thermische Verwertung der Hackschnitzel effektiv kaum Kohlendioxid freigesetzt wird, da diese weitgehend kohlendioxidneutral sind.

Bei reiner Wärmeerzeugung durch Heizöl würden, bei der Beheizung der o. g. drei Gebäude, eine jährliche Kohlendioxid-Emission von ca. 93.000 kg auftreten. Dies entspricht einem Volumen von rund 50.000 m³, d.h. einem Würfel von fast 36 m Kantenlänge.

Durch den Einsatz der vorhandenen Technik können diese Emissionen weitgehend vermieden  und gleichzeitig aufgrund des kostengünstigen Rohstoffs ein wirtschaftlicher Betrieb ermöglicht werden.